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Eva Bur am Orde prägt einen neuen Genrebegriff Ethno Pop Art

  • 12 Juli 2017
  • Jasmin Hummel
  • Presse

Die Künstlerin Eva Bur am Orde prägt den Begriff der Ethno Pop Art im Jahre 2012 in Zusammenhang mit ihrem Werkkomplex „Peace Collection“ – ein geplantes Ausstellungsprojekt für das UNO-Gebäude in Paris. In der Ethno Pop Art treffen Strömungen der Populärkultur und Ethno(sozio)logie aufeinander. Ihre Werke entspringen einer ethnologischen und ethischen Grundhaltung auf der Suche nach einem universellen Weltethos und verbinden globale Themen mit figurativen Darstellungsformen. In ihre großformatigen Werke fließen Urban, Street- und Pop-Art sowie Elemente des Naturalismus und der Art déco ein.
Eva Bur am Orde lässt sich im Bereich der bildenden Kunst als Stilikone und prägende Figur dieses neuen künstlerischen Genrebegriffs beschreiben, der derzeit in unterschiedlichen Formen, etwa der Kunst, Musik, Mode oder anderen populären Trends, Ausdruck findet. Sie bringt Kunst und Gesellschaft sowie Kunst und Ethos in Einklang als Symbol einer universellen Botschaft, mit der der Mensch zu seinen Wurzeln und Ursprüngen zurückkehrt und den Respekt vor der Schöpfung und dem Leben wiedererlangt.
Text: Jasmin Hummel

PEACE COLLECTION, WELTFRIEDENSSTIFTER, 2012
Die sieben Bildtafeln der „Peace Collection“ ergeben eine exemplarische Zusammenschau globaler Kulturgeschichte und Weltpolitik, die von der grundoptimistischen Überzeugung von Eva Bur am Orde getragen ist, dass die Haltung und Taten einzelner Persönlichkeiten zum Gelingen eines friedlichen Zusammenlebens aller Erdbewohner insgesamt leiten und anzuleiten vermögen. Schrifttableaus vier verschiedener Weltsprachen wechseln dabei mit drei im Format größeren Motivtafeln. In chinesischen, englischen, spanischen sowie russischen – jeweils individuell charakterisierten – Lettern kehrt hier das berühmte Zitat Sitting Bulls, Häuptling und Medizinmann der Hunkpapa-Lakota-Sioux, wieder, dass wir die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt hätten, sondern nur von unseren Kindern geliehen.

EVA BUR AM ORDE
Die 1961 geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Rottweil und ist bekannt durch zahlreiche Ausstellung im In- und Ausland. Eva Bur am Orde studierte Archäologie und Philosophie sowie freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München und an der Städelschule in Frankfurt am Main. Sie ist Künstlerbotschafterin für E-Water Deutschland, ein nachhaltiges Label für ethischen Konsum, und seit 2014 Member of Rainforest Art Foundation Europe. Derzeit wird sie vertreten durch die Galerie artROOM Konstanz, die The Gallery STEINER, Wien,
und LDXArtodrome Gallery, Berlin.
Auszug aus Artmapp 3/2017