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Peace Collection (Weltfriedensstifter)

  • 28 August 2013
  • Eva Bur am Orde
  • Werke

Linke Bildtafel, chinesische und englische Schrifttafel
Die linke große Bildtafel stellt den asiatischen und australischen Erdteil dar


Links oben Mahatma Gandhi (2.Oktober 1869-1948 Neu-Delhi).

Mohandas Karamchand Ghandi war ein indischer Rechtsanwalt, Widerstandskämpfer, Revolutionär, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist. Ghandi war der politische und geistige Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung im 20. Jahrhundert. Er propagierte gewaltfreien Widerstand. "Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg".

Mitte Zheng He (1371-1433)

Zheng He wurde zur Zeit der Ming Dynastie in Kunyang in der südchinesischen Provinz Yunnan als Sohn einer muslimischen Familie geboren. Er wurde Diener des Kaisers und unternahm mit großen Flotten zwischen 1405 und 1433 sieben große Expeditionen in den Pazifik und den indischen Ozean. Er bekämpfte erfolgreich Piraterie und erforschte die Meere bis nach Arabien und Ostafrika. Bei seinen Bemühungen Handel und diplomatische Beziehungen auszudehenen wurde er von Dolmetschern, Astronomen und Beamten für das diplomatische Protokoll unterstützt.

Rechts der Dalai Lama (6. Juli 1935 im tibetischen Dorf Takster als Sohn einer Bauernfamilie).

Der 14. Dalai Lama, ist nicht nur das geistige Oberhaupt der Tibeter, sondern auch ein charismatischer Botschafter des Friedens.

Aufgrund seines leidenschaftlichen Engagements für menschliche Werte wie Mitgefühl, Gewaltlosigkeit und Toleranz genießt er große Sympathie quer durch die Religionen, Parteien und gesellschaftliche Gruppen. Von den Tibetern wird er auch „Ozean des Wissens" genannt.

Das schwarz-weiße Band ist der Äquator.
Links unten Oodgeroo Noonuccal (3.November 1920-16.September 1993)

Oodgeroo Noonuccal wurde als Kathleen Jean Mary Ruska getauft und war als Kath Walker verheiratet. Sie war eine Aborigine des Noonuccal-Volkes und eine politische Aktivistin, Künstlerin, Dichterin und Pädagogin.

Rechts Tasmanischer Tiger

Der Beutelwolf, auch Tasmanischer Wolf, Beuteltiger oder tasmanischer Tiger genannt, war das größte fleischfressende Beuteltier, das in geschichtlicher Zeit auf dem australischen Kontinent lebte.

Er steht für alle ausgestorbenen und alle vom Aussterben bedrohten Tiere.

Die Schrifttafeln in den Weltsprachen Englisch und Chinesisch verbinden die Erdteile miteinander.

Die englische Schrifttafel ist in den Farben Amerikas gehalten und steht für die "Neue Welt".

Die farbige Darstellung der chinesischen Schrifttafel symbolisiert den schillernden Mythos dieser uralten Kultur.

China ist mit 1,34 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde. Das Land hat mehr Einwohner als Nordamerika, Europa und Russland zusammen.

Peace Zeichen - CND Symbol

Das wohl bedeutendste Friedenssymbol steht für Campaign for Nuclear Disarmament und wurde 1958 vom britischen Künstler Gerald Holtem im Auftrag der britischen Kampagne zur nuklearen Abrüstung für den weltweit ersten Ostermarsch von London zum Atomwaffenforschungszentrum in Adermasten entworfen.

Das Symbol wurde von Mitarbeitern Martin Luther Kings bei der Bürgerrechtsbewegung verwendet.

Später wurde das Symbol für den Widerstand gegen den Vietnamkrieg von der 68er-Bewegung benutzt.

Rechte Bildtafel, russische und spanische Schrifttafel

Diese Tafel steht für den europäischen und den afrikanischen Erdteil.

Auf der oberen Bildhälfte sieht man Lady Diana Spencer (1. Juli 1961 Norfolk, England - 31. August 1997 in Paris)

Princess of Wales. Sie war als erste Ehefrau des derzeitigen britischen Thronfolgers Charles von 1981 bis 1996 Kronprinzessin des Vereinigten Königreichs und hat sich für die weltweiten Ächtung und Beseitigung von Landminen eingesetzt.

Rechts davon Oberst Petrow (1939)

Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow ist ein Oberstleutnant a.D. der Sowjetarmee. Am 26.September 1983 stufte er als leitender Offizier der Kommandozentrale der sowjetischen Satellitenüberwachung einen vom System gemeldeten Angriff der USA mit nuklearen Interkontinentalraketen auf die UdSSR als Falschalarm ein. Damit verhinderte er womöglich das Auslösen eines Atomkrieges, des befürchteten 3. Weltkrieges. Aus Gründen der militärischen Geheimhaltung und wegen politischer Spannungen wurde Petrows Vorgehen erst in den neunziger Jahren publik.

Darüber Bertha von Suttner (9. Juni 1843 in Prag - 21. Juni 1914 in Wien)

Bertha Sophia Felicita Baronin von Suttner war österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin. 1905 wurde sie als erste weibliche Preisträgerin mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Dann folgt Mutter Theresa, geboren am 26. August in Üsküb, Osmanisches Reich; gestorben 1997 in Kalkutta, Indien.

Sie war Ordensschwester und Missionarin. Weltweit bekannt wurde sie durch Hilfsprojekte für Arme, Obdachlose, Kranke und Sterbende.

Das schwarz-weiße Band stellt den Äquator dar.

Das rot-weiße Band steht für den Meridian.

Die untere Bildhälfte steht für den afrikanischen Kontinent:

Links ist Boualem Sansal zu sehen (15. Oktober 1949 in Algier, Algerien) Boualem Sansal ist ein frankophoner algerischer Schriftsteller, er wurde 2011 mit dem deutschen Friedensbuchpreis ausgezeichnet.

Boualem Sansal ist Muslim und kritisiert immer wieder den Islam. Er sagt: " Man muss den Islam befreien, entkolonisieren, sozialisieren. der Islam muss seine wichtigste Kraft, seine Spiritualität wiederfinden."

In einem offenen Brief fordern David Grossmann und Boualem Sansal gemeinsam mit den den Friedenspreisträgern Alfred Grosser, Claudio Magris, Orhan Pamuk und Martin Walser den syrischen Staatspräsidenten auf, zurückzutreten und den Weg für Frieden und freie Wahlen zu ermöglichen.

Mitte: Prinz Hassan von Jordanien (20. März 1947 in Amman)

Prinz Hassan Ibn Talal ist bekannt für seine Unterstützung eines toleranten Islam.

Rechts: Wangari Maathai (1. April 1940 im Nyeri Distict – 25. Sept. in Nairobi)

Wangari Muta Maathai war eine kenianische Professorin, Wissenschaftlerin, Politikerin und seit 2002 stellvertretende Ministerin für Umweltschutz. Wangari Maathai erlangte Weltruhm als Gründerin der panafrikanischen Bewegung „Greenbelt Movement", als Widerstandskämpferin und als jahrzehntelange Streiterin für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Als „Mutter der Bäume" ist sie für die Aufforstung von über 35 Millionen Bäumen in Kenia und in 13 anderen afrikanischen Ländern verantwortlich.

Die Schriftbilder in den Weltsprachen Russisch und Spanisch mit dem Ausspruch Sitting Bulls "Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen" sind Bindeglieder zwischen den einzelnen Erdteilen.

Russland ist flächenmäßig der größte und am dünnsten besiedelte Staat der Erde.

Die Farbgebung ist rein intuitiv erfolgt. Mit den verschiedenen Grüntönen assoziiere ich die unendlichen Weiten der Tundra und Taiga.

Durch die Eroberungen der Spanier und Portugiesen wird in ganz Südamerika mit Ausnahme Brasiliens, Spanisch gesprochen.

Mit der Farbgebung verbinde ich das pulsierende chaleureuse Lebensgefühl, die Nähe zu den Vulkanen.

Mittlere Bildtafel

Diese Tafel steht für den nord- und südamerikanischen Kontinent

Martin Luther King jr. (15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia - 4. April 1968 in Memphis Tennessee.)

Er war ein US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler. Er zählt in der weltweiten Öffentlichkeit zu den bedeutendsten Vertretern des Kampfes gegen soziale Unterdrückung und Rassismus. "I have a Dream".

Er propagierte den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der „Racial Segregation" in den Südstaaten der USA. Wesentlich durch seinen Einsatz wurde die Rassentrennung aufgehoben und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung in den Südstaaten eingeführt.

Sitting Bull (1831, Grand River, South Dakota, Vereinigte Staaten - 15. Dez. 1880, Standing Rock, Indian Reservation, Vereinigte Staaten)

Er war Stammeshäuptling und Medizinmann der Hunkpapa-Lakota-Sioux. Als vor allem spiritueller Anführer leistet er jahrelangen Widerstand gegen die US-amerikanische Regierungspolitik. Sitting Bull hat sich zeitlebens für die Freiheit seines Volkes eingesetzt. Er starb vor 120 Jahren, mit Ihm ging eine Ära zu Ende.

Juan Evo Morales Ayma (26. Oktober 1959 im Department Oruro, Bolivien)

Evo Morales ist seit dem 22.Januar 2006 Präsident Boliviens. Er ist Führer der sozialistischen bolivianischen Partei Movimento al Socialismo und der Bewegung für die Rechte der Coca-Bauern.

Bulle, der Begriff Bullenmarkt steht an der Börse für anhaltend steigende Kurse.

Bär, Bärenmarkt steht an der Börse für anhaltend sinkende Kurse.

= letztendlich kann man Geld nicht essen.